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Laudatio für Bezirkstagspräsident Rupert Schmid


„Wohl dem, der Freunde hat“, kann man das Verhältnis der Stadt Wörth a.d. Donau zu Herrn Bezirkstagspräsidenten, Landrat a.D. Rupert Schmid bezeichnen. Kaum war er als Jurist am Landratsamt Regensburg tätig, hat er sich mit Rat und Tat für den Bau des Hallenbades als Fremdenverkehrseinrichtung der Stadt eingesetzt. Mit seiner Hilfe konnte eine Förderung von sage und schreibe 90 % erreicht werden. Für heutige Verhältnisse nicht mehr vorstellbar.

Als Landrat lag ihm dieses Hallenbad stets am Herzen und seine Idee war es nach dem sogenannten „Eichenauer Urteil“ - wonach Landkreise feiwillige Leistungen für Gemeinden nicht mehr erbringen dürfen, die Förderung auf vertragliche Basis zu stellen. Nur dadurch ist auch im Zuge der Sparmassnahmen der Zuschuss von gut 50.000 Euro jährlich gesichert. Im Laufe der Jahre hat sich eine schöne Summe addiert, die dringend benötigt wird.

Ich muss die Gelegenheit nutzen und den anwesenden Landrat Herbert Mirbeth bitten, dieses Erbe zu übernehmen und zu erfüllen.

Ihrem Einsatz, Herr Präsident, ist es zu verdanken, dass wir heute hier im schönen Schlosshof feiern können.

Wer den Film über die 1.200-Jahr-Feier im Jahre 1979 gesehen hat, hat sich sicher an den jämmerlichen Zustand der Anlage vor der Sanierung erinnert. Nach dem Verkauf der Anlage durch den „Herzog von Wörth“ an Privateigentümer war Überzeugungsarbeit nötig, den Kreistag zu einem Beschluss für einen Kauf von 43 % der Schlossanlage als Sondereigentum des Landkreises zu bringen. Es handelt sich schließlich, wie beim Rondellzimmer, dem Rittersaal, der Kirche oder dem Bergfried nicht um rentierliche Objekte. Die Stadt hätte ohne Ihren Einsatz bei der Sanierung wegen der knappen Finanzen keine Beiträge leisten können.

Die Wörther danken Ihnen diesen Einsatz – freuen wir uns doch alle sehr, wenn wir unser Wahrzeichen schon von Weitem strahlen sehen.

Bereits 1992 wurde Ihnen auf Beschluss des Stadtrates eine Dankurkunde für diesen Einsatz ausgehändigt.

Franz Beutl, Ihr Partner als Kreisrat und Stellvertreter bei diesem Vorhaben hat Ihren Einsatz wie folgt beschrieben:

  • "ein Gespür für schöne Baudenkmäler
  • Überzeugungskraft, um den Kreistag für dies Maßnahme zu erwärmen
  • Verhandlungstaktik mit den zuschussgebenden Stellen und gute Verbindungen dorthin und
  • das möchte ich besonders hervorheben, sagte er damals - viel Liebe zum Ort!„

Allein das vorgetragene würde schon reichen, um Ihnen die Ehrenbürgerwürde anzutragen – es kommt aber noch das Kreiskrankenhaus hinzu. Frühzeitig haben Sie die Weichen mit dem Vorschlag zur Vorfinanzierung der Erweiterung und Sanierung gestellt. Heute würde der Kreistag angesichts der knappen Mittel diesen Beschluss wahrscheinlich nicht mehr fassen. Sie haben uns die so wichtige Einrichtung mit Ihrem Einsatz für das Krankenhaus und damit für Wörth gerettet. Wie wichtig uns das Krankenhaus mit seinem guten Ruf ist, belegt auch die ständige Steigerung der Mitgliederzahlen beim Förderverein Kreiskrankenhaus. Nicht nur einen großen Arbeitgeber mit qualifizierten Fachkräften haben wir dadurch in Wörth, wir haben auch eine gute ärztliche Versorgung auf kurzem Weg.

Auf Grund all dieser Verdienste hat der Stadtrat einstimmig das Votum für die Ernennung zum Ehrenbürger ausgesprochen. Ich gratuliere herzlich hierzu!