Webbanner der Stadt Wörth a. d. Donau
Bürgerserviceportal
Hier gelangen Sie zum Bürgerserviceportal der VG Wörth an der Donau
Gewerbeanmeldung online
Gewerbemeldung online
Kultur in Wörth
Logo Kultur in Wörth a. d. Donau
Das Kulturportal der Stadt Wörth a.d. Donau [...weiter]
ILE – Integrierte Ländliche Entwicklung
Logo AG Vorwald10 der 11 Mitgliedsgemeinden haben sich zur ILE Vorderer Bayerischer Wald zusammengeschlossen. Derzeit entsteht ein ILEK – Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept in 7 Handlungsfeldern   ....weiter
WebOPAC Stadtbücherei Wörth an der Donau
Leben findet Innenstadt - PLANWERK
Interaktive Karte
Freiwilligenagentur
Wir fördern freiwilliges Engagement
Logo der Freiwilligenagentur des Landkreises Regensburg
...zur Homepage

Ehrenbürger der Stadt Wörth

Laudatio für Altbürgermeister Franz Beutl
Laudatio für Bezirkstagspräsident Rupert Schmid
Laudatio Ludwig Schindler
Ehrenbürger der Stadt Wörth

Beim Festakt im Schlosshof aus Anlass der 50-Jahrfeier zur Stadterhebung am 1. August 2004 wurden durch Bürgermeister Anton Rothfischer auf Grund der einstimmigen Stadtratsbeschlüsse die Herren

  • Bezirkstagspräsident Landrat a. D. Rupert Schmid,
  • Altbürgermeister Franz Beutl und
  • Stadtrat und Ortsheimatpfleger a. D. Ludwig Schindler

zu Ehrenbürgern der Stadt Wörth ernannt. Sie sind die derzeit lebenden Ehrenbürger und reihen sich würdig in die Reihe der Ehrenbürger der Stadt Wörth ein.

Ehrenbürger der Stadt Wörth an der Donau:

Ehrenbürger Albert VoigtAlbert Voigt
Als Erstem in der rund 1200 jährigen Geschichte Wörths wurde Voigt Albert, Fabrikbesitzer, am 6. Mai 1887 die Ehrenbürgerschaft verliehen.

 

 





  

Ehrenbürger Georg FreimuthGeorg Freimuth
Pfarrer in Wörth von 1902 bis 1926. Zum Ehrenbürger ernannt am 06. Juni 1909. Schon im Jahre seines Dienstantrittes als neuer Pfarrer von Wörth begann Georg Freimuth mit seinen Bemühungen, eine Einrichtung für vorschulpflichtige Buben und Mädchen ins Leben zu rufen. Sieben Jahre opferte der Pfarrherr Zeit und Geld - wohlbemerkt - sein eigenes, bis er die Zustimmung des Bezirksamtes Regensburg und die Genehmigung des Königreiches Bayern zur Einrichtung und Füh rung einer sogenannten "Kinderbewahranstalt" erhalten hat. In den Statuten dieser Einrichtung wird an vorderster Stelle ihr Zweck wie folgt beschrieben: "Zweck der Anstalt ist, 1. die Kinder vor Gefahren des Leibes und der Seele zu bewahren, die Entwicklung der Kräfte des Körpers und des Geistes angemessen zu leiten und den Grund zu einer Erziehung zu legen; 2. diejenigen Eltern, welche der arbeitenden Klasse angehören, in der Erziehung und Ernährung ihrer Kinder zu unterstützen, um ihnen möglich zu machen, ihrer Arbeit unbesorgt und ungestört den Tag über obliegen zu können." In diesem Text kommt die überaus soziale Einstellung eines für damalige Zeiten sehr fortschrittlichen Priesters und Seelsorgers zum Ausdruck. Die politische Gemeinde hat die Größe und Bedeutung des Werkes von Pfarrer Georg Freimuth erkannt und schon im Jahre der Gründung 1909 mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft gewürdigt. Neben der Kinderbewahranstalt wurde im Anstaltsgebäude, im so genannten "Leoheim", auch eine Handarbeitsschule für Mädchen und junge Frauen eingerichtet. Diese wurden betreut und angeleitet von einer Nonne aus dem Orden der "Armen Schulschwestern". Auch die Leiterin der "Kleinkinder bewahranstalt" kam aus diesem Orden. Die bleibenden Verdienste des Gründers über den Tag hinaus zu würdigen und immer wieder ins Bewusstsein zu rücken, erhielt der neue Kindergarten im Schusshüttengelände den Namen "Pfarrer-Freimuth-Kindergarten".
?


Ehrenbürger Anton HaagAnton Haag
Oberlehrer ( = Schulleiter ) in Wörth von 1887 bis 1920, verstorben 1921, zum Ehrenbürger ernannt am 4. Juni 1912. Gründer des OGV












?Ehrenbürger Konrad Laubender
Konrad Laubender
Marktobersekretär. Zum Ehrenbürger ernannt am 1. Mai 1915. Laubender hat zusammen mit Heribert Rothfischer im Jahre 1868 die Wörther Feuerwehr gegründet.

 
?

 
?


 
Ehrenbürger Johann HenflingJohann Henfling
Bürgermeister von Wörth zwischen 1902 und 1930. Zum Ehrenbürger ernannt am 10. Oktober 1925. Keiner der Inhaber des Bürgermeisteramtes war länger in dieser verantwortungsvollen Position als Johann Henfling. Achtmal erhielt er bei Kommunalwahlen das Vertrauen der Bevölkerung Wörths. Dabei fiel die Zeit seines Wirkens in eine sehr bewegte und schwierige Phase in der deutschen Geschichte. Da war der Erste Weltkrieg ( 1914 bis 1918 ). Danach folgte die Inflation, schließlich die Weltwirtschaftskrise, die in Deutschland eine ungeheure Arbeitslosigkeit auslöste. Als eines der herausragenden Neuerungen in seiner Amtszeit war die Eröffnung der Walhallabahn im Jahre 1903. Die Marktgemeinde hatte den Weiterbau der Bahnstrecke von Donaustauf nach Wörth immer wieder nachdrücklich gefordert und schließlich für die Baumaßnahme einen beachtlichen finanziellen Beitrag geleistet. Hilfreich zur Seite standen Bürgermeister und Marktgemeinderat dem Ortspfarrer Georg Freimuth bei seinem Bemühen um die Errichtung einer Kinderbewahranstalt.






 

Ehrenbürger Georg ZiererGeorg Zierer
Brauereibesitzer, Zweiter Bürgermeister von Wörth. Zum Ehrenbürger ernannt am 10. Oktober 1925.













Ehrenbürger Max NeumayerMax Neumayer
Sanitätsrat und Bezirkskrankenhausarzt. Zum Ehrenbürger ernannt am 25. Oktober 1925.













Ehrenbürger August EssenweinAugust Essenwein
Wenn man über die Geschichte der Hofapotheke in Wörth berichtet, kommt man an der herausragenden Persönlichkeit, dem großen Idealisten, Organisator und Geschäftsmann Apotheker August Essenwein nicht vorbei. August Essenwein wurde 1871 in Nürnberg geboren. Sein Vater, der Bauhistoriker und Architekt August Ottmar Ritter von Essenwein, war von 1866 bis 1891 Direktor des Germanischen Museums in Nürnberg. Der Name Ritter von Essenwein kann in den genealogischen Unterlagen weit zurück verfolgt werden.
Dass August Essenwein 1905 nach Wörth kam, war für die Weiterführung und den Aufbau der Hofapotheke von großem Vorteil und ebenso auch für den Markt Wörth ein Glücksfall: Er hat stets im Sinne und zum Wohle der Allgemeinheit gehandelt. Sein Name ist für immer verbunden mit dem Vereinsleben in Wörth, sei es als Mitbegründer des Brückenbauvereins, bei der Feuerwehr als großer Idealist und tragende Säule. Er war der Gründer der Feuerwehrkapelle im Jahre 1924 und er wurde 1911 im Bezirksamt Regensburg als Stellvertreter des Bezirksbrandinspektors gewählt, ebenso war er als Mitbegründer des Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch-Gmein tätig. Beim Turnverein, beim Roten Kreuz und im Waldverein, aber auch bei landwirtschaftlichen Ausstellungen, kurzum: immer wenn es galt, dem Ansehen der Heimat zu dienen hat dieser Ehrenmann alle Mühen und Sorgen auf sich genommen und Beispiel gebend seinen Gemeinschaftssinn unter Beweis gestellt. Darüber hinaus wurde August Essenwein als Heimatschutzbeauftragter (Heimatpfleger) und Heimatschriftsteller im Bezirksamt tätig.

August Essenwein wurde für seine zum Wohle der Marktgemeinde Wörth erworbenen Verdienste am 9. Februar 1950 unter Bürgermeister Hans Baumann zum Ehrenbürger des Marktes Wörth an der Donau ernannt.


Ehrenbürger Rupert Heider

Rupert Heider
Elektrizitätswerksbesitzer. Zum Ehrenbürger ernannt am 25. März 1950. Der 1. Februar 1909 gilt als der Gründungstag des Elektrizitätswerkes Rupert Heider. Und schon knapp ein Jahr später, nämlich am Weihnachtsfest 1910, erstrahlte in Wörth erstmals elektrisches Licht. Die Gründung eines Elektrizitätswerkes durch Rupert Heider war für die damaligen Verhältnisse eine bemerkenswerte Pionierleistung. Der Gründer hatte die Zeichen der Zeit erkannt und die energiepoli- tische Entwicklung zu einem sehr frühen Zeitpunkt vorausgeahnt und für Wörth und sein weiteres Umland eingeleitet. Heiders Werk verdient um so mehr Würdigung, da er neben seiner vorausschauenden Idee, seiner besonderen praktischen Veranlagung und seiner großen Zähigkeit fast mit leeren Händen dastand. Er überwand alle Hemmnisse und kritischen Phasen, baute sein Werk immer weiter aus und führte es zu bemerkenswerter Größe und Solidität.









Ehrenbürger Johann BaumannJohann Baumann
Bürgermeister von Wörth von 1946 bis 1964. Zum Ehrenbürger ernannt am 9. März 1965. Der jeweilige Bürgermeister von Wörth versah bis 1984 seinen Posten ehrenamtlich. Johann Baumann war Bäckermeister, kam aber seinen Bürgermeisterobliegenheiten sehr gewissenhaft nach. Seine Amtszeit fiel auch in eine sehr bewegte Phase deutscher Geschichte. Diese war geprägt vom Zusammenbruch des so genannten "Dritten Reiches"












Ehrenbürger Karl FrankKarl Frank
Oberinspektor, Leiter der Marktgemeindeverwaltung ab 1924, von 1954 bis 1965 Leiter der Stadtverwaltung. Zum Ehrenbürger ernannt am 30. Dezember 1965.














Ehrenbürgerin Schwester HathelmaSchwester M. Hathelma
Zuletzt Oberin im Kreiskrankenhaus. Zur Ehrenbürgerin ernannt 20. September 1984.














Ehrenbürger Franz BeutlFranz Beutl
Bürgermeister von 1972 bis 2004, Altbürgermeister, zum Ehrenbürger ernannt am 1. August 2004.













 

Ehrenbürger Ludwig SchindlerLudwig Schindler
36 Jahre Mitglied des Stadtrates, 16 Jahre Ortsheimatpfleger, Herausgeber mehrerer Heimatbücher, zum Ehrenbürger ernannt am 1. August 2004.














Ehrenbürger Rupert SchmidRupert Schmid
Ehemaliger Landrat des Landkreises Regensburg, zum Ehrenbürger ernannt am 1. August 2004.












?